Öffentliche Planauflage

Do., 18. Feb.. 2021

Ordentliches eisenbahnrechtliches Plangenehmigungsverfahren Planvorlage der BLS Netz AG betreffend Umbau Bahnhof Steffisburg

Gemeinden: Steffisburg und Heimberg.

Gesuchstellerin: BLS Netz AG, Projekte & Technologie, Genfergasse 11, 3001 Bern.

Gegenstand: Bahnlinie Hasle-Rüegsau – Thun, Bahn-Km 31.089 – Km 31.950. Das Vorhaben umfasst im Wesentlichen die folgenden Elemente:
– Neubau Perronanlage mit P55 und Nutzlänge 110 m sowie Perrondach
– Neubau Personenunterführung mit Rampen und Treppen
– Rückbau Abstellgleis 1 und 34
– Erneuerung Gleisanlage mit teilweiser Neutrassierung und provisorischer Anschluss an bestehenden Freiverlad
– Neubau Bahnhof-Shop, WC-Anlage und Park+Ride-Anlage
– Neugestaltung Bahnhofplatz mit neuer Radwegeinmündung in Bahnhofstrasse
– Neubau Trottoir über Bahnübergang Aarestrasse, Anpassung Bahnhofstrasse
– Erneuerung Fahrleitungs- und Sicherungsanlagen Für Detailinformationen wird auf die öffentlich zur Einsichtnahme aufgelegten Planunterlagen verwiesen.

Verfahren: Das Verfahren richtet sich nach dem Eisenbahngesetz (Art. 18 ff. EBG; SR 742.101), der Verordnung über das Plangenehmigungsverfahren für Eisenbahnanlagen (VPVE; SR 742.142.1) und nach dem Bundesgesetz über die Enteignung (EntG; SR 711). Leitbehörde für das Verfahren ist das Bundesamt für Verkehr (BAV).

Öffentliche Auflage: Die Planunterlagen können vom 22. Februar bis 23. März 2021 während den ordentlichen Öffnungszeiten an folgenden Stellen eingesehen werden:
– Gemeindeverwaltung Steffisburg, Höchhusweg 5, 3612 Steffisburg
– Gemeindeverwaltung Heimberg, Alpenstrasse 26, 3627 Heimberg

Aussteckung: Die durch das geplante Werk bewirkten Veränderungen werden während der Auflagefrist im Gelände ausgesteckt und die Hochbauten profiliert.

Einsprachen: Einsprache kann erheben, wer nach dem Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.101) und dem EntG Partei ist.
Einsprachen müssen schriftlich und innert der Auflagefrist (Datum der Postaufgabe) beim Bundesamt für Verkehr, Sektion Bewilligungen II, 3003 Bern, eingereicht werden. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen (vgl. Art. 18f Abs. 2 EBG in Verbindung mit Art. 35–37 EntG). Für nachträgliche Forderungen gilt Art. 41 EntG.
Einwände betreffend die Aussteckung sind sofort, jedenfalls aber vor Ablauf der Auflagefrist, beim BAV vorzubringen.
Ist aufgrund der aktuellen COVID-19-Massnahmen die Einsichtnahme in die Unterlagen vor Ort nur eingeschränkt oder gar nicht möglich, melden Sie sich beim Bundesamt für Verkehr (Tel. 058 483 05 55; sekretatiatIN@bav.admin.ch).

Enteignungsbann: Vom Tag der öffentlichen Bekanntmachung der Planauflage an dürfen ohne Zustimmung des Enteigners keine die Enteignung erschwerenden rechtlichen oder tatsächlichen Verfügungen über den Gegenstand der Enteignung getroffen werden (vgl. Art. 42 EntG).

Bern, 17. Februar 2021
Bundesamt für Verkehr, 3003 Bern und Amt für öffentlichen Verkehr und Verkehrskoordination des Kantons Bern, 3013 Bern

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