Lochbrunner Bestattungen & Thanatologie: Wir sind für Sie da, wenn Sie uns brauchen!
12.02.2026 Publi-ReportagenIm Januar hat Yvonne Tschanz die Lochbrunner Bestattungen & Thanatologie mit Hauptsitz in Spiez von ihrem Partner Daniel Lochbrunner übernommen. «Wir sind für Sie da, wenn Sie uns brauchen – das ist der Leitsatz unserer Firma», bestätigt Yvonne Tschanz. Im Gespräch erklären die beiden, was sie an ihrem Beruf freut oder nachdenklich stimmt und ob sie Angst vor dem Tod haben.
Yvonne, der Tod wirkt auf die meisten Menschen abschreckend. Was hat dich trotzdem dazu bewogen, Bestatterin zu werden?
Yvonne: Das war Zufall. Ich wusste nicht genau, wie ich mich beruflich verändern wollte, als mich eine Kollegin fragte: «Warum nicht Bestatterin?» Gesagt, getan. Auch wenn ich keine Ahnung hatte, worauf ich mich da einlasse, bin ich über Nacht in dieses Business hineingerutscht.
Welche Ausbildung benötigt man für diesen Beruf?
Yvonne: Leider gibt es keine geregelte Ausbildung. Wir alle sind Quereinsteiger, und das macht es immer wieder schwierig. So kann sich jeder, der will, zwei Särge in seine Garage stellen und sagen: Ich bin jetzt Bestatter. Da es kein Kontrollorgan gibt, werden Betriebe nicht auf ihre Seriosität geprüft. Immerhin: Wer drei Jahre vollzeitlich im Bestattungswesen gearbeitet hat, kann mittels Schulungsmodulen und einer Abschlussprüfung den eidgenössischen Fachausweis erwerben.
Hast du das gemacht?
Yvonne: Ja. Und heute nehme ich sogar als Expertin für den Schweizerischen Verband der Bestattungsdienste SVB diese Prüfungen ab. Aber ich bedauere, dass es in unserem Metier kein Kontrollorgan gibt.
Ihr habt täglich mit Trauernden zu tun. Wie schafft ihr es, professionelle Distanz zu wahren und gleichzeitig Empathie zu zeigen?
Daniel: Wir beide und unser Team empfinden tiefes Mitgefühl für die Trauernden – was die Grundlage für unsere Arbeit bedeutet. Aber wir dürfen nicht mitleiden, sonst können wir unsere Aufgabe nicht erfüllen.
Und was ist diese primäre Aufgabe?
Daniel: Wir begleiten die Trauernden durch diese schwierige Phase ihres Lebens. Wir nehmen sie symbolisch an der Hand und zeigen – wie ein Leuchtturm –, wo es langgehen kann. Den Schmerz können wir ihnen nicht abnehmen, aber wir können die Betroffenen begleiten und entlasten.
Wie geht ihr mit der ständigen Konfrontation mit dem Tod um?
Yvonne und Daniel: Wir haben ein grossartiges Netzwerk mit Freunden, Familie, Hunden, lieben die Natur und Musik ist für uns ein zentraler Teil unseres Lebens. So oft als möglich suchen wir Ruhe in unserer Alphütte oder machen uns mit dem Camper «uf u dervo». Und ganz wichtig: Der ständige Umgang mit dem Tod macht uns dankbar für unser eigenes Leben. Im Team unterstützen wir uns gegenseitig und essen so oft als möglich gemeinsam zu Mittag – ein Teil unserer Psychohygiene.
Wie wichtig ist die ethische Komponente in eurer Arbeit?
Yvonne: Extrem wichtig. Wir behandeln die Verstorbenen so, als würden sie uns über die Schulter schauen. Und wer weiss – vielleicht tun sie das ja sogar.
Beobachtet ihr einen Wandel in der Schweizer Bestattungskultur?
Daniel: Ja, ganz klar. Abschiednehmen ist für viele Menschen sehr wichtig, wird in unserer Kultur und Gesellschaft aber leider immer weniger praktiziert. Oft wird im Stillen oder nur im ganz kleinen Rahmen Abschied genommen. Wir sind aber überzeugt, dass man einen Abschied zelebrieren und bewusst gestalten sollte.
Was ist der schönste oder erfüllendste Aspekt eures Berufes, trotz des ernsten Themas?
Daniel und Yvonne: Dass wir mit unserem grossartigen Team Menschen in so schweren Lebensmomenten helfen und sie unterstützen können.
Was würdet ihr Menschen raten, die Angst vor dem Tod haben oder den Umgang mit Verstorbenen scheuen?
Daniel: Sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, um herauszufinden, was Angst macht. Oder zu uns zum Kaffee kommen und Fragen stellen. Die Konfrontation mit dem Thema kann viele Ängste in Luft auflösen.
Und Du, Yvonne, hast du persönlich Angst vor dem Tod?
Yvonne: Ich sage immer Nein. Ich habe das Gefühl, dass wir nach dem Tod sehr gut aufgehoben sind, und stelle mir das persönlich auch sehr schön vor. Wovor ich Respekt habe, ist unter Umständen der Weg dorthin – hören wir doch viele Leidensgeschichten. Zum Glück gibt es heute aber wertvolle medizinische Angebote wie die Palliative Care. Deshalb bin ich überzeugt, dass auch dieser letzte Weg dank guter Begleitung würdig gestaltet werden kann.
Über uns
Wir, das Team der Lochbrunner Bestattungen & Thanatologie, decken bei einem Todesfall das ganze Spektrum ab. Dabei ist es uns wichtig, mit der Unterstützung und ersten Gesprächen dort zu beginnen, wo sich die Hinterbliebenen am wohlsten fühlen – zu Hause, oder bei uns in Spiez, Oey, Reichenbach oder Thun.
Sicher wie ein Leuchtturm in der Brandung – so stehen wir
Trauernden seit bald 18 Jahren in stürmischen Zeiten zur Seite.
Tag der offenen Türe
Am 18. April begrüssen wir alle Interessierten zum Tag der offenen Türe in unseren neuen Geschäftsräumlichkeiten am
Dürrenbühlweg 12 in Spiez.


